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Geographisches

orient2

Die Staaten Marokko, Algerien, Pakistan, Tunesien, Libyen, Ägypten, Israel, Palästina, Libanon, Saudi-Arabien, Bahrain, Jemen, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Irak, Jordanien, Syrien, Türkei, Iran und Afghanistan bilden über den Norden Afrikas und dem Südwesten Asiens den Orient.

Die Bewohner des Orients sind zu einem großen Teil islamische Araber.

Lesen Sie in unseren Beiträgen eine Fülle von Informationen den arabischen Ländern.



Algerien E-Mail

algerien2Ursprünglich war das Gebiet des heutigen Algerien von berberischen Volksstämmen bewohnt, im Osten von Tuareg. Vom 12. Jh. v. Chr. an errichteten die Phönizier an der Küste Handelsstützpunkte und gründeten 814 v. Chr. die Handelsstadt Karthago im heutigen Tunesien, die sich in der Folge zur Großmacht im westlichen Mittelmeer entwickelte.

Um 202 v. Chr. schlossen sich die Berber-Stämme (Mauren) unter Massinissa zum Königreich Numidien zusammen und verbündeten sich mit Rom gegen Karthago. Die Erhebung Karthagos gegen Massinissa 149 v. Chr. lieferte Rom den erwünschten Vorwand für den Dritten Punischen Krieg, in dessen Verlauf Karthago zerstört wurde. 46 v. Chr. unterwarf Rom Numidien und vereinigte es mit Karthago zur römischen Provinz Numidia-Mauretania.

Bis zum Einfall der Vandalen im Jahre 429 n. Chr. war diese die Kornkammer Roms. Die Vandalenherrschaft endete 534 mit der Eroberung durch Truppen des oströmischen Kaisers Justinian. Nordafrika wurde byzantinische Provinz.

 

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Marokko E-Mail

marokko_20Der arabische Name Marokkos ist "Al Mamlakah al Maghrebija", was "Königreich des Maghreb" heißt. Und "Maghreb" bedeutet wörtlich nichts anderes als "der Ort, wo die Sonne untergeht", also der Westen. Diese Bezeichnung ist aus der Perspektive des östlichen Mittelmeerraums eingeführt worden und bezieht sich auf die Länder Nordwestafrikas. Im engeren Sinn versteht man darunter die drei Atlasländer Marokko, Algerien und Tunesien, aber oft werden auch Libyen und Mauretanien dazu gezählt. Der Anspruch der marokkanischen Monarchie auf diesen ganzen Bereich wird aus der Geschichte abgeleitet: Die Dynastie der Almohaden hatte im Mittelalter schon den ganzen Maghreb beherrscht, und Marokko ist das einzige Land dieser Region, das nicht durch die Osmanen unterworfen wurde.

Ob arabisch oder Berber, ob in den Zelten der Nomaden, auf den Dorfplätzen der Bauern, oder in den gefliesten stilisierten Gärten der Städte -- die musische Künste Marokkos sind auch heute noch der Herzschlag der dort lebenden Menschen.

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Tunesien E-Mail

الجمهورية التونسية

tunesien01Tunesien wurde im 1. Jahrtausend v. Chr. von Berbern bewohnt. Um 1100 v. Chr. landeten die Phönizier an der tunesischen Küste. Das von ihnen 814 v. Chr. gegründete Karthago entwickelte sich zum Zentrum eines mächtigen Handelsimperiums im westlichen Mittelmeer. Hannibal Barkas (* um 246 v. Chr. in Karthago; † 183 v. Chr. in Bithynien) gilt als einer der größten Feldherren der Antike. Während des Zweiten Punischen Krieges (218−201 v. Chr.) fügte er dem Römischen Reich mehrere schwere Niederlagen zu. Nachdem die Römer am Ende des Dritten Punischen Krieges (149-146 v. Chr.) Karthago zerstört hatten, wurde das Gebiet als Teil der römischen Provinz Africa neben Ägypten der bedeutendste Getreidelieferant Roms.

 

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